Kein Ächzen, kein Stöhnen

Klims Saikins hat als Photonics-Student und Elektroniker bei der Firma CEDES in Landquart alle Hände voll zu tun. Kein Problem: Lernen, so scheint es, ist für ihn lebenswichtig.

Es ist nicht schwer ein Thema zu finden, für das sich Klims Saikins begeistert. Eigentlich schliesst diese Begeisterung ziemlich alles ein, was er so macht. Also nicht nur die Freizeit, nicht nur das Bouldern, das Reisen oder Wandern, oder – ganz wichtig – alles rund ums Auto, sondern eben auch die tägliche Arbeit bei der Firma CEDES in Landquart oder das Photonics-Studium an der HTW Graubünden in Chur.

Wenn andere ächzen und stöhnen, wenn sie von ihrem Alltag berichten, dann leuchten bei dem gebürtigen Russen, der in Lettland aufwuchs, mit 13 Jahren in die Schweiz kam und mittlerweile längst ein stolzer Bündner geworden ist, permanent die Augen. «Das klingt vielleicht kitschig, aber für mich ist CEDES eine Familie geworden. Ausserdem lerne ich hier jeden Tag etwas dazu.» Einige der älteren Ingenieure seien Vorbilder für ihn, zu ihnen schaue er auf.

Deshalb kann er sich momentan auch gar nicht vorstellen, woanders zu arbeiten. Hier, bei einem der weltweit führenden Hersteller für Sensorlösungen, hat er die Lehre gemacht, hier hat er seinen ersten Job gefunden, hier wird er wahrscheinlich bald als Photonics-Ingenieur arbeiten.

«Ich wollte immer wissen, wie eine Bildschirmröhre funktioniert. Mittlerweile weiss ich’s. Aber meine Eltern mussten einen neuen Fernseher kaufen.»

Womit sich ein solcher genau beschäftigt, versucht er so zu erklären: «Wir gehen der Frage nach, wie ein Photon auf ein Elektron reagiert und was man alles damit machen kann. Wie kann man zum Beispiel Sonnenenergie nutzen oder wie kann man das reflektierte Licht bündeln, um ein Bild damit aufzunehmen?» Oder nochmals anders: viel Mathematik, Physik und Geometrie. Und immer noch kein Ächzen.

Fokus nennt man das wohl, was der 23-Jährige da in erstaunlichem Masse an den Tag legt. Schon vor der Elektronikerlehre war klar: Dabei soll’s nicht bleiben. Ingenieur heisst das Ziel. «Chasch meh, häsch meh», zu Deutsch: «Kannst du mehr, hast du mehr», ist die trockene Begründung für seine Rastlosigkeit. Vielleicht spielt da auch die Herkunft eine Rolle.

Jetzt, hier in Graubünden, hier bei CEDES, kann er alles machen, was er will. Früher, im Heimatland seiner Mutter, als Teil der russischsprachigen Minderheit in einem unterentwickelten Land, war das schon etwas schwieriger. Und dann spricht er mit ebenjener Begeisterung von seinem aktuellen Projekt. Er ist mit der Weiterentwicklung eines Lichtsensors betraut worden, der Barrieren, Lifte oder Schiebetüren steuert. Projektleitung mit Mitte 20.

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Oder er spricht von der Tierwelt. Von Versuchskaninchen und Murmeltieren. Zu erster Gruppe gehört er, als Photonics-Student der ersten Stunde an der HTW Graubünden, der zweiten Gruppe gehört die Projektarbeit an, die sie im letzten Semester entwickelten. Natürlich kein echtes Lebewesen, sondern eine auf zwei Achsen bewegliche Platte, auf der eine Murmel balanciert und von einer Kamera überwacht wird. Die Bilddaten werden ausgewertet und in Befehle für die Motoren umgewandelt, so dass mit der Murmel etwa Golf gespielt werden kann.

Dass ihn Elektronik fasziniert, hat er schon früh gemerkt. Schon als Kind hat er ferngesteuerte Autos und Haushaltsgeräte aller Art auseinandergenommen. Auch der Fernseher wurde in Mitleidenschaft gezogen. «Ich wollte immer wissen, wie eine Bildschirmröhre funktioniert. Mittlerweile weiss ich’s. Aber meine Eltern mussten einen neuen Fernseher kaufen.»

Nach dem Bachelor-Abschluss möchte er eine grössere Reise machen. Einmal um die Welt mit dem selbstgebauten Wohnmobil. Den Lieferwagen, den er dafür ausbauen will, hat er schon. Und auch die Route hat er im Kopf. Und danach? «Da würde ich dann am liebsten wieder hierhin zurück.» Dass CEDES nicht nur Landquart bedeutet, merkte er spätestens letztes Jahr bei einem kurzen Asienaufenthalt. «Ich wusste, dass CEDES einen Verkäufer in Singapur hat. Als ich dann meine Reisepläne gemacht hatte, dachte ich mir: ‹Dem schicke ich eine Whatsapp. Vielleicht freut er sich ja.› Er hat dann alles organisiert: Essen, Chauffeur, Stadtrundfahrt. Ohne dass wir uns vorher je gesehen hätten. Das ist für mich typisch CEDES.»

Aber nicht nur in Singapur ist das Unternehmen präsent: Im chinesischen Changshu betreiben die Bündner seit elf Jahren einen Produktionsstandort. Immer wieder werden Ingenieure aus Landquart dort zur Qualitätssicherung eingesetzt. Klar: Klims Saikins würde sich auf das Abenteuer einlassen.

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