Weniger Stress, mehr Freude

Nachdem er jahrelang kompetitiv Eishockey gespielt hatte, entdeckte Marco Minder, dass Sport auch einfach Freude machen kann. Und tauschte die Hektik des Unterlands gegen die Bündner Ruhe.

Marco Minder kann nur vorwärts. Den Blick immer in die Zukunft gerichtet, die Haltung fragend: Geht es noch besser? Muss das so sein? Wohin führt uns dieser Weg? «Das gehört ein Stück weit zum Job des Ingenieurs», sagt er. ­«Es geht immer ums Weiterentwickeln: Was man vor 10 Jahren gemacht hat, ist heute überholt. Das Alte interessiert nicht.» Diese Einstellung mache es allerdings auch schwierig, mit Ingenieuren ein Projekt abzuschliessen: «Die letzten 20 Prozent brauchen 80 Prozent der Zeit. Ich bin auch so. Ist wirklich keine Stärke von Ingenieuren», sagt er grinsend.

Als Projektleiter ist das durchaus ein Thema, mit dem er sich herumschlagen muss. Der Elektro- und Softwareingenieur arbeitet bei CEDES im Bereich der intelligenten 3D-Sensorik – die Technologie wird eingesetzt in Produkten, die von elektrischen Türen bis zu selbstfahrenden Autos reichen. Minders Interesse für den Bereich entwickelte sich, nachdem ein anderes einen abrupten Stopp erfuhr: Eigentlich wollte der Zürcher Unterländer nämlich Eishockeyprofi werden. Seit er 4 Jahre alt war, spielte er, 3 bis 4 Mal Training in der Woche, träumte intensiv davon, Profi zu werden – und dann: Kreuzbandriss.

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Also umorientieren: Er hängte an die Lehre als Elektromechaniker ein Grundstudium in Elektrotechnik und ein Nachdiplomstudium in Software Engineering an der Hochschule für Technik Rapperswil an. Und den ersten Job fand er bei: CEDES. «Damals, vor 12 Jahren, war das aber noch eine Start-Up-Atmosphäre», erzählt Minder. «Meine Abteilung war im Attikageschoss eines Fischverkäufers untergebracht, wir hatten einen Wintergarten und eine riesige Terrasse, das war natürlich extrem cool.» Heute beschäftigt CEDES rund 400 Angestellte weltweit, die Firma ist globaler Leader für Aufzugssensoren.

Doch die Liebe zog ihn zurück ins Unterland. Und die Liebe hat ebenso damit zu tun, dass er vor bald einem Jahr nach Graubünden und zu CEDES zurückgekehrt ist: «Wir haben 2017 geheiratet und machten ‹Hochzeitsreise radikal›: kündeten die Jobs, die Wohnung, verschifften unseren Camper nach Halifax und reisten 10 Monate lang durch Kanada. Dort beschlossen wir, dass wir nicht mehr in den Stress des Unterlands zurückwollten. Mehr Natur, weniger Hektik. Dass wir Graubünden wählten, war schnell klar: Die Heimfahrt vom Snowboarden in den Bündner Bergen fiel uns schon seit Jahren jedes Mal ein bisschen schwerer.» Heute wohnt das Ehepaar Minder in Davos, mit den Skihängen direkt vor der Haustür.

«Die Heimfahrt vom Snowboarden in den Bündner Bergen fiel uns jedes Mal ein bisschen schwerer.»

Im Snowboarden hat Minder nach dem Eishockey-Aus einen Aspekt von Sport entdeckt, der ihm bislang entgangen war: den reinen Spass. «Eishockey war für mich immer leistungsorientiert. Freude hatte ich, wenn ich gut gespielt hatte. Und dann stellte ich mich auf ein Snowboard, konnte es überhaupt nicht – hatte aber extrem Freude daran. Das war ein ziemliches Schlüsselerlebnis für mich.» Auch heute noch, sagt Marco Minder, sei er eigentlich kein guter Fahrer. Und lacht. Diese Entspanntheit, vielleicht hat sie auch mit seinem neuen Wohnort zu tun.

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Clau Deplazes ist in Graubünden geboren, geblieben und glücklich: Die Gründe dafür liegen in einem idealen Zusammenspiel aus Arbeit und Freizeit.